Solange
Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere
fühlen, dass Menschen nicht denken!
Update: 07.02.2010
Ich habe heute einen Menschen gerettet...
Unsere Blicke haben sich getroffen, als sie
meinen Korridor entlang ging und in die Zwinger
schaute. Ich spürte ihre Not sofort und wusste,
dass ich ihr helfen konnte. Ich wedelte mit dem
Schwanz, nicht zu stark, damit sie sich nicht
fürchten würde. Als sie an meinem Zwinger stehen
blieb, habe ich ihr den Blick nach hinten
versperrt, damit sie das kleine Missgeschick,
das mir passiert war, nicht sehen würde. Ich
wollte nicht, das sie erfährt, dass ich heute
nicht ausgeführt worden bin. Manchmal haben die
Leute hier so viel zu tun und ich wollte nicht,
das sie einen schlechten Eindruck von ihnen
bekäme. Als sie die Karte mit meiner
Beschreibung las, habe ich gehofft, das meine
Vergangenheit sie nicht traurig machen würde.
Ich kann nur nach vorne schauen und möchte
jemandem etwas bedeuten. Sie beugte sich zu mir
herunter und machte leise Kussgeräusche. Ich
drückte meine Schulter und meinen Kopf gegen die
Gitterstäbe um sie zu beruhigen. Sanfte
Fingerspitzen streichelten meinen Nacken, sie
hat die Gesellschaft dringend gebraucht. Eine
Träne lief ihr über die Wange und ich hob eine
Pfote, um ihr zu versichern, dass alles gut
werden würde. Kurz darauf öffnete sich meine
Zwingertür und ihr Lächeln strahlte mich so an,
dass ich sofort in ihre Arme gesprungen bin. Ich
versprach ihr, dass sie bei mir in Sicherheit
wäre. Ich versprach ihr, sie immer zu begleiten.
Ich versprach, alles dafür zu tun, das ich ihr
strahlendes Lächeln und das Glitzern in ihren
Augen sehen würde. Ich hatte solches Glück, das
sie ausgerechnet meinen Korridor entlang
gegangen ist. So viele andere sind da draussen,
die noch nicht diese Korridore entlang gegangen
sind. So viele, die noch gerettet werden müssen.
Wenigstens konnte ich einen von ihnen retten.
Ich habe heute einen Menschen gerettet!
Bitte
unterstützen Sie uns mit Ihrer Hilfe - sei es
finanziell oder auch z.B. beim
Ausführen unserer Hunde oder
Streicheln der Katzen zu den
Öffnungszeiten.
Ich sah die Tiere in ihren Zwingern
und Käfigen im Tierheim - den Abfall
der menschlichen Gesellschaft. Ich
sah in ihren Augen Liebe und
Hoffnung, Furcht und Verzweiflung,
Traurigkeit und Betrug. Und ich war
böse. "Gott", sagte ich, "das ist
schrecklich! Warum tust du nicht
etwas?" Gott schwieg einen
Augenblick und erwiderte dann leise:
"Ich habe etwas getan - ich habe
dich erschaffen!"
Für unsere Flohmärkte können Sie alles
spenden, was im Haushalt nicht mehr
benötigt wird bzw. auch alle Sachen,
die noch neuwertig und
originalverpackt sind und dann
vielleicht in unserer Tombola als
Preis Verwendung finden. Die Sachen
können auf Wunsch auch bei Ihnen
abgeholt werden.